Sicherheit hat Vorrang: MABA installiert Mittelstreifenabsicherung auf Mattersburger Schnellstraße S4

Nach tödlichen Frontalunfällen setzte das Verkehrsministerium mit den Ländern Niederösterreich und Burgenland eine Mittelstreifenabsicherung auf der S4 um. Die MABA Fertigteilindustrie GmbH liefert in Rekordtempo die benötigten Betonleitwände. Ziel: Sofortige Erhöhung der Verkehrssicherheit bis zum geplanten Ausbau 2025.

Ursprünglich für 2025 geplant, wurde der Sicherheitsausbau der S4 zwischen Wiener Neustadt Süd und dem Knoten Mattersburg aufgrund schwerer Unfälle im Jahr 2023 vorzeitig mit ersten Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Die MABA Fertigteilindustrie GmbH ermöglichte mit ihrer kurzfristigen Lieferung des notwendigen Fahrzeugrückhaltesystems eine reibungslose Umsetzung der temporären Mittelstreifenabsicherung.
Die bereits für den zukünftigen Ausbau dimensionierten Elemente können nahtlos von der temporären Anwendung in die permanente Anwendung übernommen werden. Damit wird schon jetzt eine sofortige Verbesserung der Verkehrssicherheit erreicht, während der langfristige Sicherheitsausbau weiterhin vorbereitet wird.

Rasche Umsetzung zum Schutz der Verkehrsteilnehmer

„Wir haben als ASFINAG alles darangesetzt, die bauliche Mitteltrennung so schnell es nur geht, umzusetzen. Dank des enormen Einsatzes unserer Mitarbeitenden und der beteiligten Unternehmen ist uns innerhalb von nur sechs Wochen ein wahrer Kraftakt für mehr Verkehrssicherheit gelungen.“, sagt ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl. Durch den zeitnahen Einsatz von ASFINAG und MABA konnte bereits im Oktober mit der Produktion sowie Mitte November 2023 mit der Installation der ersten Barrieren für den Mittelstreifen begonnen werden.

Harald Mayer, Projektleiter der ASFINAG Bau Management GmbH zur temporären Absicherung an der S4: „Als Sofortmaßnahme wurde im kritischen Abschnitt zwischen Bad Sauerbrunn und Mattersburg die Zahl der Fahrspuren von vier auf drei reduziert und eine bauliche Mittelstreifenabsicherung installiert. Wir bedanken uns bei unseren Partnern für die rasche Produktion und Installation der erforderlichen Rückhalteelemente“.

Auch ASFINAG-Prokurist Franz Q. Fegelin, Abteilungsleiter der Bauabteilung Ost, bedankte sich in einem Schreiben u.a. bei der MABA für die „unglaublich kurzfristige Produktion, schnelle Lieferung und kompetente Projektabwicklung“.

Produktion und Installation in Rekordtempo

„Innerhalb von nur wenigen Wochen stellten unsere Mitarbeiter am Standort Wöllersdorf die Mittelstreifenabsicherung in dieser Größenordnung her. Über 1.400 Einzelelemente wurden anschließend von der MABA Montagebau in zehn Nachtschichten bei widrigsten Wetterbedingungen installiert. Eine hervorragende Leistung, die großes Lob verdient“, fasst Mag. Michael Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer Gruppe, das Projekt zusammen.

Dafür wurden im Wöllersdorfer MABA-Stammwerk insgesamt 281 LKW „just-in-time“ beladen – rund 30 Transporte mit ca. 900 Laufmeter Installationsleistung pro Nachtschicht.

Und das mit zusätzlichen Herausforderungen, wie MABA-Bauleiter Werner Pater beschreibt:
„Meine Poliere, Kran- und Baggerfahrer wurden von den Betreibern der Stromleitungen, die über die S4 verlaufen, gesondert auf die Gefahren und einzuhaltenden Mindestabstände zu den Leitungen unterwiesen. So mussten wir an zahlreichen kritischen Punkten jeweils mit einem Kran-LKW arbeiten, um den erforderlichen Abstand zu den Leitungen zu gewährleisten.“

Flexibles System für komplexe Anforderungen

Das für die Mittelstreifenabsicherung der Schnellstraße S4 eingesetzte DELTABLOC®-System, mit dem die Kirchdorfer Gruppe seit über 30 Jahren eine marktführende Position in Österreich und in international20en Märkten hält, eignet sich durch seine Konstruktionsweise und Flexibilität besonders für eine reibungslose Überführung vom temporären in den permanenten Einsatz.

Bild- & Videomaterial: Bildnachweis: Abdruck honorarfrei bei Nennung © Postl
Pressekontakt: Mag. Sandra Ehrenhöfer, Pressereferentin: pressesprecher@kirchdorfer.eu

S4 Mattersburg Betonleitwände
Über 8.300 Laufmeter an Betonleitwänden wurden kurzerhand von der MABA Fertigteilindustrie GmbH versetzt. © Postl

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