NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner besucht MABA Fertigteilindustrie
April 2026
Im Rahmen ihrer Initiative #madebyindustrie–Challenge besuchte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am 17. April 2026 die MABA Fertigteilindustrie GmbH in Wöllersdorf-Steinabrückl. Im Mittelpunkt standen die industrielle Fertigung von Betonfertigteilen sowie deren Bedeutung für zentrale Infrastrukturprojekte in Österreich.
Wöllersdorf, 17.04.2026 – Koralmbahn, Semmering-Basistunnel, Wiener U2xU5: Drei bedeutende Infrastrukturprojekte Österreichs stammen aus dem Hause MABA. Mehr als 20.000 Gleistragplatten und rund 42.000 Tübbinge für die Koralmbahn, dazu 19.000 Tübbinge für die Wiener U-Bahnerweiterung und über 10.637 Gleistragplatten für den Semmering-Basistunnel.
MABA für Niederösterreich
„Was hier entsteht, bleibt meist unsichtbar. Und genau darin liegt die Verantwortung: Unsere Fertigteile sind Teil von Bauwerken, die im Alltag funktionieren müssen, ohne dass man darüber nachdenkt.“ So Michael Wardian, Geschäftsführer Kirchdorfer Gruppe.
„Niederösterreich ist eine der stärksten Industrieregionen Österreichs. Betriebe wie MABA zeigen, warum: Hier werden die Bauteile produziert, die moderne Verkehrsinfrastruktur überhaupt erst möglich machen – von der Bahnstrecke bis zum Tunnel. Das ist regionale Wertschöpfung, die weit über die Landesgrenzen hinaus wirkt“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ergänzt: „MABA schafft industrielle Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze in den Regionen und stellt gleichzeitig Infrastruktur für das ganze Land bereit.“
Für Niederösterreich ist MABA vor allem eines: ein industrieller Arbeitgeber in einer Region, in der produzierende Betriebe zur wirtschaftlichen Grundversorgung zählen. Mit fünf Standorten und rund 600 Mitarbeitenden zählt das Unternehmen zu den größten Fertigteilherstellern in Österreich.
100 Jahre und kein bisschen leise
MABA wurde 1925 in Wöllersdorf-Steinabrückl gegründet und hat sich in den vergangenen 100 Jahren von einem regionalen Betrieb zu einem der größten Fertigteilhersteller Österreichs entwickelt. Das Unternehmen betreibt fünf Standorte in Österreich und beschäftigt rund 600 Mitarbeitende, davon einen wesentlichen Teil in Niederösterreich. Dank werkseigener Bahnanschlüsse können Fertigteile zunehmend per Schiene transportiert werden
„Ein wesentlicher Vorteil der Fertigteilproduktion liegt in der Verlagerung der Wertschöpfung ins Werk. Standardisierte Prozesse und durchgängige Qualitätskontrollen sichern reproduzierbare Ergebnisse und Planbarkeit im Bauablauf“, sagt Michael Wardian, Geschäftsführer der Kirchdorfer Gruppe.
Gemeinsam mit ÖBB setzt MABA Pilotprojekte zur Nutzung von Recyclingmaterialien in Betonfertigteilen um. Dazu zählen Schallschutzwände mit rund 30 % Recyclinganteil sowie Oberleitungsmasten mit mindestens 30 % Recycling-Gesteinskörnung aus rückgebauten Betonmasten. Im Herbst 2026 wird die Produktion der Masten dahingehend vollständig umgestellt.
„Unser Ziel ist es, den CO₂-Fußabdruck unserer Fertigteile bis 2030 kontinuierlich zu senken und den Einsatz von Recycling-Gesteinskörnung sukzessive zu erhöhen“, so Wardian.
Parallel entwickelt MABA Anwendungen im Bereich Energieinfrastruktur, darunter Trafostationen für Energieversorger und PV-integrierte Lärmschutzsysteme, wodurch sich Bau- und Energiesysteme zunehmend verzahnen.

Wie entstehen in Kürze die Gleistragplatten für den Semmeringbasistunnel.
Bild (v.l.n.r.): Dipl-Ing. Franz Dinhobl (Stadtrat Wiener Neustadt und Abgeordneter zum NÖ Landtag), Mag. Michael Wardian (Geschäftsführer der Kirchdorfer Gruppe), Landeshauptfrau Mag.a. Johanna Mikl-Leitner sowie Markus Schmidt (Standortleiter MABA Wöllersdorf))
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NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Produktionsmeisterin Michaela Ofenböck
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Pressekontakt: Mag. Sandra Ehrenhöfer, Kirchdorfer Group, pressesprecher@kirchdorfer.eu