Neuer Bestwert für Österreichs Zementindustrie

467 Kilogramm CO₂ pro Tonne: Was diese Zahl mit dem Kirchdorfer Zementwerk zu tun hat.

Die heimische Branche senkt ihre CO₂-Intensität auf ein historisches Tief – so die Jahresbilanz der Vereinigung der
Österreichischen Zementindustrie (VÖZ)
. Das Kirchdorfer Zementwerk trägt neben Investitionen in Umwelt & CO mit einer neuen Zementsorte dazu bei.

Kurz zusammengefasst

  • Kirchdorfer Zementwerk bringt seit Juni 2025 mit LEOCem CEM II/C-M(S-LL) 42,5 N einen eigenen CO₂-reduzierten Zement auf den Markt
  • Österreichische Zementindustrie senkt CO₂-Intensität 2025 auf 467 kg pro Tonne Zement
  • Branchenweit ersetzen die Werke rund 550 kg Primärressourcen pro Tonne durch alternative Materialien

So wenig CO₂ wie noch nie steckt aktuell in einer Tonne österreichischem Zement. Ein Teil davon kommt aus Kirchdorf.

Die österreichische Zementindustrie hat 2025 einen neuen CO₂-Rekordwert erreicht: Pro Tonne Zement fielen nur noch 467 Kilogramm CO₂ an. Möglich macht das vor allem der Kreislaufgedanke. Pro Tonne Zement ersetzen die Werke rund 550 Kilogramm Primärressourcen durch alternative Materialien, fossile Brennstoffe wurden bereits zu rund 90 Prozent verdrängt. Der wichtigste Hebel dabei ist der reduzierte Klinkeranteil, denn Klinker verursacht den Großteil der Emissionen in der Zementherstellung.

2025 stellten die Werke in Österreich insgesamt 4,53 Millionen Tonnen Zement her, etwas mehr als im Jahr davor. Die Gesamtmenge an CO₂ ist dabei gestiegen, das liegt an der höheren Klinkerproduktion. Für die Einordnung des Fortschritts zählt aber die CO₂-Intensität pro Tonne, und hier zeigt sich: Österreich zählt im internationalen Vergleich zu den saubereren Standorten.

Kirchdorfer Zementwerk als Teil der Entwicklung

Das Kirchdorfer Zementwerk trägt seit Juni 2025 mit dem neuen LEOCem CEM II/C-M(S-LL) 42,5 N zu diesem Fortschritt bei. Der Zement mit reduziertem Klinkeranteil ist bautechnisch zugelassen und seit Juli für Kunden verfügbar. Grundlage dafür ist unter anderem der hohe Einsatz an Ersatzrohstoffen am Standort: Bereits 35 bis 40 Prozent der eingesetzten Rohstoffe stammen nicht aus dem eigenen Steinbruch, sondern aus Materialien wie Ziegelsplitt, Rostaschen oder Gießereisanden.

Geschäftsführer Joao Paulo Pereira dazu: „Dieser Erfolg ist das Ergebnis gezielter technischer Investitionen und Innovationen der vergangenen Jahre. Damit liegt unser neuer CEM II/C-Zement im absoluten Spitzenfeld.“

Quellen

  • Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ): „Mehr Zement, weniger CO₂ pro Tonne: erstmals unter 470 Kilogramm CO₂ pro Tonne Zement“, Pressemeldung, Juli 2026. zement.at
  • Kirchdorfer Gruppe: „Kirchdorfer Zementwerk bringt CO2-reduzierten Zement auf den Markt“, Pressemitteilung, Juni 2025. kirchdorfer.at

Klinker Zementmühle
Copyright: Kirchdorfer Gruppe

Klinker auf seinem Weg in die Zementmühle.

Grafik CO2 Emissionen von Zementherstellung, VÖZ 2026
Copyright: Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ)

Bildnachweis: Abdruck honorarfrei bei Nennung des jeweiligen Copyrights
Pressekontakt: Mag. Sandra Ehrenhöfer, Kirchdorfer Group, pressesprecher@kirchdorfer.eu

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