Geschichte der Kirchdorfer Gruppe

“Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes – also der Boden, auf dem wir stehen und bauen.”

1888 – Alles beginnt mit einer Eisenbahn

Emil Dierzer Ritter von Traunthal und der Linzer Mühlenund Nährmittelfabriksmitbesitzer Adolf Hofmann lassen die Kremstalbahn bauen, die 1881 Fahrt aufnimmt. Im Zuge dessen werden Kalk- und Kalkmergelvorkommen im oberen Kremstal entdeckt.

Dierzer und Hofmann wissen die gewinnbringende Synergie zu nutzen. Für das Zementwerk braucht es allerdings umfangreiche Planungen und Vorarbeiten. Zunächst wird die Rohstoffbasis sichergestellt und eine Liegenschaft mit ergiebigen Kalkmergelvorkommen erworben.

Am 1. April 1887 sucht die Firma Cementwerk Kirchdorf, Hofmann & Comp. bei der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf um die Bewilligung zum Bau eines Zementwerks an.

Die Bauverhandlung verläuft zur vollsten Zufriedenheit: Rasch wird die Bewilligung erteilt, um die Chancen für eine positive Entwicklung in einer strukturschwachen Region zu nutzen.

Unverzüglich wird mit dem Bau begonnen und am 24. Juli 1888 schließlich das „Portland-Cementwerk Kirchdorf, Hofmann & Comp.“ in das Handelsregister eingetragen.

Die Entwicklung zeigt steil nach oben: Nach 125 Jahren wurde im Juni 2013 die 20 Millionste Tonne Zement produziert und an Kunden ausgeliefert.


1930er – Vom Zement zum Beton

Bereits in den Anfangsjahren werden Baustellen in Wien und Salzburg beliefert. Zur erfolgreichen Entwicklung tragen auch die kontinuierlichen Investitionen bei. Von 1892 bis 1912 gehen drei weitere Dietzsch-Etagenöfen in Betrieb, 1908 beginnt mit dem Kraftwerk Steyrdurchbruch der Siegeszug der Elektrizität.

Mit dem Schleuderbetonwerk setzen sie den ersten Schritt vom Rohstoff zum Fertigprodukt. Im Sommer 1932 werden die ersten gebrauchsfähigen Schleuderbeton-Mastfüße produziert, die Firmenleitung erwirbt das Patent und die Berechtigung ihrer Alleinerzeugung in ganz Österreich. Bereits im Werksgründungsjahr 1933 werden rund 800 Mastfüße für die Aufständerung von Holzleitungsmasten hergestellt.


 

1950er – Kirchdorfer Zementwerk startet durch

Ab Ende der 1940er-Jahre geht es mit der Zementproduktion kontinuierlich bergauf. Das Jahr 1952 bringt einen wesentlichen Fortschritt für die knapp 300 Mitarbeiter(-innen).

Ein Gefolgschaftshaus mit Aufenthalts-, Wasch- und Duschräumen wird errichtet. Rasch wird es zum sozialen Treffpunkt.

Die enorme Nachfrage durch den Wiederaufbau nach dem Krieg macht große Investitionen notwendig: Im März 1957 wird der erste Drehrohrofen Österreichs für die Zementproduktion inklusive Vorwerke (Mischanlagen, Rundsilos, Förder-, Trocken- und Mahlanlagen für die Ofenkohle) in Betrieb genommen.

Pioniergeist in Sachen Umweltschutz beweist das Kirchdorfer Zementwerk schon 1958: Die ersten Elektrofilter eliminieren die Staubemissionen nahezu völlig. Mit dem verstärkten Einsatz von Gas statt Kohle und der Versorgung von Kirchdorf mit Fernwärme wird in den 1960er-Jahren dieser Weg konsequent weitergeführt.

Um dem kontinuierlichen Wachstum Rechnung zu tragen wird weiter kräftig investiert: Mahltrockenanlage, Gas-Wärmekraftwerk, eine Dampfturbinenanlage und der Drehrohrofen II sind nur einige Beispiele. 1964 werden erstmals mehr als 200.000 Jahrestonnen Zement erzeugt. Mit der Einführung von Papier- statt Jutesäcken hat der Kirchdorfer Löwe seinen ersten Auftritt. Bis heute steht er für Kraft und Ausdauer.


1970er – Starker Partner an Bord

Die 1970er-Jahre bringen einiges an Veränderungen mit sich. Gestartet wird mit einer Großinvestition: Um 32 Mio. Schilling (mehr als 2,3 Mio. Euro) wird in Micheldorf eines der modernsten Schleuderbetonwerke Mitteleuropas neu errichtet – standesgemäß komplett aus Beton. Damit trägt man der stark steigenden Nachfrage nach Betonmasten Rechnung.

Im Jänner 1976 werden die Weichen für das Kirchdorfer Zementwerk neu gestellt. Die Perlmooser Zementwerke, ein national tätiger Konzern mit mehreren Zementwerken, übernehmen 48% der Anteile. Im Jahr 1992 wird ein größeres Aktienpaket der Perlmoser AG an die Lafarge Gruppe veräußert, welche zu den weltgrößten Zementherstellern zählt. Dieser neue Gesellschafter konzentriert sich in Österreich auf das Kerngeschäft Zement. Dadurch kommt es 1995 auch bei der Kirchdorfer Gruppe zu einer Entflechtung des sogenannten Diversifikationsbereiches.

Für die Kirchdorfer Gruppe ist damit die Basis für den Expansionskurs gelegt.


1980er – Visionär und Wegbereiter

Per 1. Jänner 1980 tritt Max I. Machanek als Prokurist in das Kirchdorfer Zementwerk ein, engagiert sich im Unternehmen und genießt das Vertrauen der Gesellschafter. Der Rest ist Formsache: Laut Beschluss wird er ab 1. Jänner 1981 einstimmig zum neuen Geschäftsführer bestellt. Seit langer Zeit ist nun wieder ein Mitglied der Familie Dierzer aktiv in der Unternehmensführung vertreten.

Mit Machanek an der Spitze verändert sich die Dynamik im Werk entscheidend – er sorgt für frischen Wind, zeigt Führungsqualitäten und ist ein exzellenter Verhandler. Die Ära der Diversifizierungen, Neugründungen und Beteiligungen beginnt. Über 20 Jahre lang ist Max I. Machanek die bestimmende Figur, die die Kirchdorfer Gruppe zu einem dynamischen Unternehmen mit qualitativem und quantitativem Wachstum führt. So wird im Jahr 2000 mit über 1.000 Mitarbeitern ein Gruppenumsatz von über 1 Mrd. Schilling erzielt. Am 3. April 2004 verstirbt Max I. Machanek nach langer und schwerer Krankheit im Alter von nur 56 Jahren.


1983 – jetzt kommt Farbe ins Spiel

Die Diversifikation beginnt 1983 mit der Übernahme der traditionsreichen Schreibwarenfabrik Brevillier-Urban in Graz Gösting. Die bekannte Marke Jolly erhält wieder eine Zukunft. Neben Farb- und Graphitstiften setzt sich das breitgefächerte Sortiment hauptsächlich aus Wachsmalkreiden, Kugelschreibern, Faserstiften, Tuschestiften, Malfarben, dem Künstlerprogramm Talens und Kosmetikprodukten zusammen.

Treibende Kraft hinter dieser Investition ist Max I. Machanek: Nach eingehender Prüfung des Betriebs tätigt er umfangreiche Investitionen, stärkt den Vertrieb und motiviert die Mitarbeiter neu. Das Ergebnis: Innerhalb eines Jahres schreibt Jolly wieder schwarze Zahlen.

Um sich zukünftig ausschließlich auf ihre Kernkompetenzen Zement und Beton zu konzentrieren, trennt sich die Kirchdorfer Gruppe knapp ein Vierteljahrhundert nach dem Erwerb jedoch wieder von der Traditionsmarke. 2007 wird die Imarco-Gruppe neuer Eigentümer von Jolly.


1984 – Neue Perspektiven mit Fertigteilen

Die Geschichte der MABA geht bis ins Jahr 1924 zurück: In Wöllersdorf werden die ersten Betonwaren produziert. In den 1950er-Jahren beginnt eine Erfolgsstory aus Stahlbeton, die sich in den 1960er-Jahren mit Sonderbauteilen, Rationalisierungen und neuen Verfahren fortsetzt.

Als sich eine günstige Gelegenheit ergibt, greift das Kirchdorfer Zementwerk zu. Das Unternehmen wird übernommen und am 16. Mai 1984 die neue Kommanditgesellschaft MABA Betonwaren Gesellschaft m.b.H. & Co. KG im Handelsregister Wiener Neustadt eingetragen: der Einstieg in die Welt der Betonfertigteile.

Für das Kirchdorfer Zementwerk ist die Übernahme der MABA in vielfacher Hinsicht attraktiv: Zum einen stellt sie eine sinnvolle Ergänzung zum Schleuderbetonwerk dar und eröffnet neue Marktchancen. Zum anderen ist die MABA Mitglied im Verband österreichischer Beton- und Fertigteilwerke – ein ausgezeichnetes Netzwerk für Synergien und die Entwicklung von Innovationen.

Heute ist die MABA Fertigteilindustrie GmbH größter österreichischer Fertigteilhersteller in ihrem Marktsegment. 250 Mitarbeiter(-innen) und ein breites Produktportfolio sichern optimale Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen. Mobile und modernste Fertigungsanlagen ermöglichen die effiziente Abwicklung von Großserien.

Die Kernbereiche des Unternehmens sind Treppen, Systemlösungen für den Wohnbau, Verkehrswege/Straßenbau, Säulen/Schleuderbetonprodukte, Tiefbau/Großprojekte sowie Umweltprodukte.

Gemeinsam mit Kunden entwickelte Produktlinien im Tunnel- und  Straßenbau/Lärmschutz erweitern kontinuierlich die Angebotspalette. Stark im Kommen sind Umweltprodukte wie die Fischwanderhilfe enature® fishpass.

Ein weiteres Beispiel für höchstes Know-how und größte Verarbeitungsqualität sind in jüngster Zeit Fertigteile für Windkraftanlagen, die aus hochfestem, selbstverdichtendem Spezialbeton hergestellt werden.


1990er – Expanze!
(Tschechisch für Expansion)

Die Kirchdorfer Gruppe verändert sich weiter – und das nicht nur innerhalb der Landesgrenzen: Ende 1992 werden nach mehreren Verhandlungsrunden 80% der Unternehmensanteile an Kámen a písek im tschechischen Krumau übernommen und so der Grundstein für die Sparte Rohstoffe gelegt. Das Unternehmen besitzt mehrere Steinbrüche in Südböhmen.

Unablässige Investitionen, innovative Produkte und eine starke Kundenorientierung machen Kámen a písek zu einem führenden Anbieter der Branche. Neben dem Betrieb von Steinbrüchen erzeugt das Schwesterunternehmen ČR Beton Bohemia Transportbeton, Bewehrungen und Formblöcke und bietet darüber hinaus Bauleistungen.


1998 – Maba Fertighaus

1998 steigt die Kirchdorfer Gruppe mit der MABA massiv in das Fertighaussegment ein und schlägt damit ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf. Der Grundstein für diesen Entschluss liegt in der Entwicklung des Massivbaustoffs „Ziegelit®“.

Die Marke Eurohaus wird übernommen. Sechs Jahre und einen Standortwechsel später entsteht daraus die MABA Fertighaus GmbH – 100%-iges Tochterunternehmen der Kirchdorfer Gruppe.

Das Maba Fertighaus ist in seiner Massivbauweise aus Ziegelit® oder Liapor einzigartig. Die hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften werden durch zahlreiche Prüfzeichen bestätigt. Von Edelrohbau bis Schlüsselfertig: Da alle Massivteile von der MABA selbst produziert werden, können die Kunden zwischen verschiedenen Ausbaustufen frei wählen.

Maba Fertighäuser sind stabil, wertbeständig, sicher und für Generationen gebaut: Maßstab für den Erfolg sind die mittlerweile 6.500 zufriedenen Bewohner(-innen).


1999 – Schritt über die Grenze

Die erfolgreiche Entwicklung der Kámen a písek gibt Rückenwind für den weiteren Expansionskurs der Kirchdorfer Gruppe: Beginnend mit dem Jahr 1999 starten im In- und Ausland viele Aktivitäten am Rohstoffsektor. Neben Tschechien sind mittlerweile Unternehmen in Ungarn, Rumänien, Serbien und Bulgarien in den Bereichen Sand und Kies, Naturstein und Transportbeton tätig.

Auch in Österreich wird die Marktstellung sukzessive ausgebaut. Neben der Gründung der Martini Beton ist der Einstieg bei der WIBAU ein weiterer Meilenstein. Das traditionsreiche Unternehmen ist 1946 als Wirtschaftsgenossenschaft des Bauwesens gegründet worden, um die Bauwirtschaft mit günstigen Rohstoffen zu versorgen. Unter dem Dach der WIBAU Holding befinden sich zahlreiche renommierte Unternehmen aus Oberösterreich, an denen die Kirchdorfer Gruppe beteiligt ist: WIBAU Kies und Beton, WIBAU Gerüstbau und Rems Beton.

Seit 2013 ist die Kirchdorfer Gruppe durch die Übernahme der Mehrheit an der WIBAU nun auch im Bereich Sand, Kies und Transportbeton in Oberösterreich prominent vertreten.

Die WIBAU genießt insbesondere beim Thema Umweltschutz eine Vorreiterrolle: Die Unternehmen UWT Umwelttechnik und BRG Bauschutt Recycling ermöglichen eine Wiederverwertung von Baurestmassen und leisten so einen unmittelbaren Beitrag zum Umweltschutz.

Auch im Kirchdorfer Zementwerk selbst sind die 1990-er Jahre sehr ereignisreich: Viel wird in die Produktivität, die Qualität und in den Umweltschutz für verbesserten Emissions- und Lärmschutz investiert. Eine neue Low-NOX-Brenneranlage und ein neues Kiln-Control-System führen zu einer wesentlichen Reduktion des Treibhausgases CO2 und erhöhen die Lebensqualität der Kirchdorfer Bevölkerung wesentlich.


2000 – International sicher unterwegs

Mit Beginn des neuen Jahrtausends wächst die Kirchdorfer Gruppe erneut: 50% der Rauter Fertigteilbau werden im Jahr 2000 übernommen. Das Unternehmen produziert und montiert Betonfertigteile für den Hoch-, Gewerbe- und Industriebau sowie Sonderfertigteile.

Im selben Jahr wird eine weitere Perle der Kirchdorfer Gruppe gegründet: die DELTA BLOC International. Der führende Entwickler und Hersteller von Fahrzeugrückhaltesystemen aus Beton ist mittlerweile direkt oder über Lizenzpartner in mehr als 30 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten.

DELTABLOC® Betonleitsysteme leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr. Allein in Österreich verhindern derartige Fahrzeugrückhaltesysteme bei ca. 300 bis 400 Kollisionen jährlich schwerwiegende Folgen.

Mehr als 20 Patente, geschützte Gebrauchsmuster und Know-how-Entwicklungen aus mehr als 100 Crashtests stecken in diesen international anerkannten Hightech-Produkten.


2004 – Stratege mit Weitblick

Schon früh baut Max I. Machanek seinen Nachfolger auf: Erich Frommwald, jahrelang sein Assistent, wächst kontinuierlich in die Führungsrolle hinein. Frommwald tritt 1994 ins Unternehmen ein und kümmert sich zunächst hauptsächlich um die Tochterunternehmen.

Er übernimmt immer mehr Agenden. Als Max I. Machanek 2004 stirbt, kommt es daher zum nahtlosen Übergang in der Geschäftsführung. Kontinuität in der strategischen Ausrichtung, gepaart mit neuen Ideen, sichern das dynamische Wachstum des Unternehmens.

Erich Frommwald ordnet den Konzern neu und führt den Expansionskurs fort. Besonders wichtig sind ihm die Eigenverantwortung der Mitarbeiter(-innen) und eine an Werten orientierte Unternehmenskultur – zentrale Erfolgsfaktoren der Kirchdorfer Gruppe.


2005 – Höhenflüge am Tiefbau

Die MABA Fertigteilindustrie übernimmt eine Mehrheit am Betonwerk Bauer in der Oststeiermark. Das Unternehmen stellt Betonfertigteile für Kanal-, Tief- und Straßenbau her. 2006 werden die Anteile auf 100% aufgestockt und das Unternehmen in die TIBA eingebracht.

Die TIBA wird 2005 gegründet, um die Aktivitäten in den Bereichen, Kanaltechnik, Straßen- und Hausentwässerung sowie Umwelttechnik zu bündeln.

Heute bietet die TIBA Austria als ein führendes Unternehmen am Markt ein breites Spektrum von Betonprodukten für Österreich und Slowenien. An vier Standorten werden Klär- und Abscheideanlagen, Kanalschächte, Behälter, Ringe und Abdeckungen sowie Straßenabläufe produziert. TIBA Austria hat sich mit maßgeschneiderten Lösungen für Bauprojekte einen hervorragenden Ruf in der Branche erarbeitet.


2006 / 2007 Zurück zu den Wurzeln

Die Jahre 2006/2007 bringen vor allem in der Organisation viele Neuerungen.

Auf Initiative von Erich Frommwald wird schließlich der gesamte Konzern auf neue Füße gestellt. Die drei Holdinggesellschaften Zement, Rohstoffe und Fertigteile & Fertighäuser erleichtern den operativen Einheiten, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Übergeordnete Funktionen wie Buchhaltung, Lohnverrechnung, EDV, Personal und Recht sowie Controlling etc. sind bei der Konzernmutter angesiedelt.

Mit dieser effizienten Struktur wird die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen. Ein Beispiel dafür ist die Gründung der MABA TRACK SOLUTIONS mit 1. Jänner 2007. Das Unternehmen hat eine Kapazität von rund 200.000 Streckenschwellen pro Jahr.

Ein Meilenstein ist 2007 die Verlegung der Konzernzentrale von Linz nach Kirchdorf, dorthin, wo alles begann. Von kurzen Wegen an einem Ort profitieren vor allem auch die Kunden. Darüber hinaus ist diese Investition eine Aufwertung des Standortes und ein positives Signal für die Region, wie auch die markante Außenfassade symbolisiert: Eine Menschenkette aus Beton zeigt die Verbundenheit untereinander und mit dem Umfeld.


2010 / 2012 – Neu und alt perfekt vereint

Die Kirchdorfer Gruppe denkt in Generationen und investiert auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

2010 erfolgt die Übernahme der Katzenberger Beton und Fertigteilwerke GmbH in Gerasdorf. Deren Produkte stellen eine ideale Ergänzung für den Hochbaubereich der Kirchdorfer Fertigteilsparte dar. Hinter der Übernahme der H. Katzenberger Beton- und Fertigteilwerke in Wiesing/Tirol 2013 steht ein langfristiger Plan: Die Kirchdorfer sind nun im Bereich Betonfertigteile österreichweit vertreten und besitzen Distributionsgebiete im Westen Österreichs, Südtirol und Süddeutschland.

Ein weiterer Meilenstein ist die Eröffnung der neuen Verwaltungszentrale in Wöllersdorf am 23. Mai 2012. Die Geschichte des Geländes reicht als „Feuerwerksanstalt“ bis in das Jahr 1815 zurück. Mit viel Liebe zum Detail wird der denkmalgeschützte Bau generalsaniert und revitalisiert. Hinter der eindrucksvollen Fassade in Weiß werden mehrere Geschoßdecken mit moderner Technik für 150 Arbeitsplätze eingezogen. Moderne trifft auf Tradition: Die besondere Atmosphäre ist auf Schritt und Tritt zu spüren. Die Feuerwerksanstalt ist somit seit vielen Jahren mit der Geschichte der Kirchdorfer Gruppe verbunden und wurde mit Respekt vor Tradition und Natur zu neuem Glanz gebracht – gelebte Unternehmensphilosophie der Kirchdorfer Gruppe.

2013 – Weltweit auf Erfolgskurs

Heute, 125 Jahre nach der Gründung, ist die Kirchdorfer Gruppe ein international agierender Konzern, dessen erfolgreicher Weg in 13 Länder in Europa sowie bis nach Asien und Afrika führt. Die private Industriegruppe zeichnet sich dabei durch dynamisches Wachstum und dem kontinuierlichen Ausbau der drei Produktsparten „Zement, Rohstoffe sowie Fertigteile & Fertighäuser“ aus.