Tag der offenen Tür im Kirchdorfer Zementwerk

Beitrag veröffentlicht 08/2013

Mehr als 600 interessierte Besucher ließen sich die Einladung nicht entgehen und staunten darüber, wie viel Technologie und technisches Know-How in dem scheinbar einfachen Bindemittel Zement steckt.

Anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Kirchdorfer Gruppe“ öffnete am Samstag, den 31. August das Kirchdorfer Zementwerk seine Werkstore für interessierte Besucher, die einen Blick hinter die Fassade des Werkes werfen oder erkunden wollten, wie Zement tatsächlich hergestellt wird.

Unter der fachkundigen Leitung von 14 Mitarbeitern aus diversen Abteilungen nahmen insgesamt 600 Personen an 50 spannenden Rundgängen durchs Werk teil. Sie konnten die Zementherstellung vom Rohstoff bis zum Versand kennen lernen. Sie besuchten auch das Herzstück der Zementerzeugung, den gewaltigen Drehrohrofen, in dem bei mehr als 1.400 Grad Celsius der Rohstoff zu Klinker gebrannt wird. Weiter führte der Weg des Klinkers zu den Zementmühlen. In diesen rotierenden Trommeln, gefüllt mit hunderten Tonnen Stahlkugeln, wird eine genau definierte Zusammensetzung aus Klinker und Zumahlstoffen zum fertigen Zement vermahlen.

Beim Besuch im Zementlabor konnte man den Laboranten über die Schulter sehen, während sie die Güte des Rohmehls sowie des fertigen Zements prüften und die Visite in der Packerei befriedigte so mache Nachfrage, wie denn der Zement in die Säcke und schließlich auf die Paletten gelangt.

Am beeindruckendsten war für die meisten Besucher ein Abstecher in den zentralen Leitstand neben dem Drehofen: hier hält ein Leitstandfahrer zahlreiche Monitore im Überblick, welche die einzelnen Produktionsschritte überwachen, und ist jederzeit bereit zum Eingreifen, falls es zu Unregelmäßigkeiten kommt.

Im Besucherzelt war den ganzen Tag über für musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Schlierbach sowie die Stadtkapelle Kirchdorf gesorgt. Ein kleiner Imbiss zur Stärkung sowie auch Marketingartikel als Erinnerung an einige erlebnisreiche Stunden im Kirchdorfer Traditionsunternehmen rundeten den Tag der Offenen Tür ab.