Strategische Offensive:
Ševětin KAMEN A PISEK (CZ) expaniert

Beitrag veröffentlicht 06/2016

Neue Großaufträge für den zentralen Standort Ševětin.

Hunderte Karpfenteiche, endlose Nadelwälder und ausgedehnte Naturschutzgebiete prägen die idyllische Landschaft: Mit ca. 600.000 Einwohnern ist Südböhmen die Region mit der geringsten Bevölkerungsdichte in der Tschechischen Republik – sowie einem ebenso dünnen Verkehrsnetz. Doch das ändert sich nun, und die Kámen a písek spol. s r. o. (KAP) ist bereit, das hierfür nötige Material zu liefern.

Der mehrfach ausgezeichnete und regional führende Lieferant von Bauroh- und -zuschlagstoffen mit Sitz in Krumau hat sich über die vergangenen Jahre und mit beeindruckender Konsequenz strategisch in Position gebracht, um die südböhmische „Verkehrs-Offensive“ bestens zu bedienen: Neue Steinbruche wurden erworben, alte modernisiert. So ist man in der Lage, nicht nur eine zentrale Rolle beim Bau eines neuen Eisenbahnkorridors einzunehmen, sondern auch bei der ersten Autobahn, die durch Südböhmen fuhren wird: Der Bau der „D3“, die von Prag nach Budweis führt und in weiterer Folge bis zur österreichischen Grenze gebaut werden soll, wird in Großaufträgen über den Steinbruch Ševětin versorgt.

Doch für das Team der KAP ist das noch lange nicht das „Ende der Strasse“: Denn mit der „R4“ soll in Zukunft auch eine neue Schnellstrasse von Prag bis Pisek geführt werden. Während die Planungen dafür langsam in die Gange kommen, konnte sich die Kamen a pisek Ende vergangenen Jahres einen weiteren Steinbruch sichern und damit ihr flachendeckendes Netz an Abbaustellen auf „die runde 10“ erweitern.

Akquisition des Steinbruchs

Jistec Direkt bei der Stadt Pisek gelegen betreibt KAP bereits seit langem einen Steinbruch mit einer jährlichen Produktionskapazität von 400.000 Tonnen.

Durch den Zukauf des Steinbruchs Jistec, 17 km nördlich von Pisek, besteht nun eine zusätzliche Reserve, die für den Bau der projektierten Schnellstrasse optimal gelegen ist. Das dort abgebaute Granit-Gestein, kann sowohl in Beton, als auch in den Konstruktionsschichten der Fahrbahnen zum Einsatz kommen. Geplant ist die Forderung und Aufbereitung mit einer mobilen Brech- und Sortierlinie.

Dazu Spartenleiter Dipl.-Ing. Armin Richter: „Ich gratuliere der operativen Führung der KAP – Pavel Fucik, Vera Sladkova und Otakar Vesely jr. – zu diesem Projekt. Mit der gewohnten Präzision eines Schweizer Uhrwerks wurde dieses Akquisitionsobjekt identifiziert, die Übernahme verhandelt und der Standort in kürzester Zeit eingegliedert. Dies schafft somit die weiteren Voraussetzungen für die nächsten expansiven Schritte in Tschechien, einem der strategischen Kernmarkte der Rohstoffsparte.“ Der Steinbruch Jistec ist somit ab sofort der nördlichste Teil der KAP – und diese weiterhin der Hecht im sudböhmischen Karpfenteich!