Kirchdorfer und Asamer bauen Zusammenarbeit im Bereich Abfallrecycling aus

Beitrag veröffentlicht 08/2015

KIAS Recycling übernimmt 50 Prozent von SRP in Pöchlarn

Die im Jahr 2013 begonnene Zusammenarbeit zwischen Asamer und Kirchdorfer im Bereich der Herstellung von Recyclingmaterialien zur stofflichen und thermischen Verwertung wird erweitert. Anfang Juli übernahm das gemeinsame Joint-Venture KIAS Recycling GmbH 50 Prozent der SRP Sekundär Rohstoff Produktion GmbH am Standort Pöchlarn. Als Geschäftsführer der SRP wurden Jürgen Secklehner und Reinhard Kerschner ernannt. Über den Kaufpreis vereinbarten die Eigentümer Stillschweigen.

Expansion mit Zukunftsperspektive

Das direkt an der West Autobahn befindliche Unternehmen verfügt über eine Produktions- und Aufbereitungskapazität von derzeit 20.000 Tonnen Ersatzroh- und Ersatzbrennstoffen pro Jahr, die in den Zementwerken der neuen Gesellschafter Verwendung finden werden.

Erich Frommwald, CEO der Kirchdorfer Gruppe: „Ökologische Zementproduktion verlangt die Reduktion von CO2-Ausstoß, der beispielsweise auch bei Verbrennung von Kohle entsteht. Deshalb setzen wir mittlerweile bis zu 80 Prozent alternative Brennstoffe ein. Mit der Ausweitung der gemeinsamen Kooperation kann das Kirchdorfer Zementwerk einen Teil der benötigten Ersatzbrennstoffe, aber auch geeigneter Ersatzrohstoffe in der erforderlichen Qualität langfristig sicherstellen.“

Auch Klaus Födinger, CEO der Asamer Baustoffe AG sieht in der Erweiterung nur Vorteile: „Für unser Zementwerk in der Slowakei ist es wichtig, über ein strategisches Standbein für die Versorgung mit alternativen Brennstoffen in Österreich zu verfügen, da es in der Slowakei bis jetzt noch keine dementsprechende Deponieverordnungen gibt. Hiermit leisten wir durch Einsparung fossiler Brennstoffe unseren ökologischen Beitrag.

 


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Luftaufnahme der SRP Sekundär Rohstoff Produktion GmbH